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VORTRAGSREIHE IN WIEN: ARBEIT AM TONFELD® - ÜBER DEN HAPTISCHEN SINN ZU UNS SELBST, IN DIE EIGENE MITTE

Ich möchte Ihnen in meinem Vortrag gerne den Haptischen Sinn näher bringen. Die Optik und die Akustik sind uns ja bekannter - die Haptik führt leider ein stiefmütterliches Dasein und das obwohl sie von Anbeginn unseres Seins die Grundlage unserer Beziehungs- und Wahrnehmungsmuster bildet.

Der zentrale Schlüssel für Bewusstseinsbildung ist aus unserer Sicht das haptische System. Haptik ist der Handlungsvorgang durch den wir uns mit unseren Händen wahrnehmend äußern und orientieren.

Die Haptik ist die Art und Weise WIE wir das, was uns begegnet, berühren und begreifen, WIE wir uns verwirklichen und gestalten. Im Material Ton z.B. formen, graben, spüren, lauschen, finden, erbauen, zerstören unsere Hände nach den Regeln der Haptik.

Was sollen, dürfen, können, müssen oder wollen wir tun bei dem was uns berührt und worin wir berührt sind?

Den gute Rat: „Geh in deine Mitte !“ kennen wir alle, doch wie ist das zu bewerkstelligen?

Dieser Frage werden wir an diesem Abend gemeinsam nachgehen, theoretisch ebenso wie praktisch, mit einfachen Übungen am Tonfeld, damit jede/r selbst erfahren und erleben kann, was mit den Leitsätzen der Methode Arbeit am Tonfeld® gemeint ist: Wie wir greifen so begreifen wir - Wie wir berühren so sind wir berührt - Bewegung wird Gestalt!

Ich freue mich auf einen Interaktiven Austausch und einen ergreifenden Abend!

Im Anschluss an den Vortrag wird es ausreichend Zeit und Raum für Fragen und Austausch - auch mit anderen anwesenden TonfeldbegleiterInnen - geben.

Der Vortrag richtet sich an Eltern und LehrerInnen, ErgotherapeutInnen, KörpertherapeutInnen, Feldenkreisbegeisterte, PädagogInnen, PsychologInnen, SozialantropologInnen und generell an alle Menschen, die sich für das Menschliche, Selbsterfahrung und Bewusstseinsentwicklung interessieren.

Hintergrundbezüge meines Vortrags:
Prof. Heinz Deuser, Donald Winnicott, Ken Wilber, Jean Ayres, Erik Erikson, Jean Piaget, C.G Jung.