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INFO-ABEND: ARBEIT AM TONFELD

ARBEIT AM TONFELD - Bewegung wird Gestalt

ÜBER DEN HAPTISCHEN SINN ZU UNS SELBST

Wie wir greifen so begreifen wir - Wie wir berühren so sind wir berührt

Montag 3. Oktober 18-22h

18h Einlass , 18.30h Beginn

20h Essen

20.30h Live Begleitung am Tonfeld

Referentin: Denise Narick, Zertifizierte Tonfeldbegleiterin für Kinder, Jugendliche und Erwachsene 

Reservierung : tonfeldverein.oesterreich@gmail.com
Freier Eintritt - Spenden erbeten

Die Wirkung der Methode beruht auf den Regeln der haptischen Wahrnehmung, die in ihrer psychischen Bedeutung bisher kaum erkannt und therapeutisch genutzt wurden. Die Arbeit am Tonfeld nimmt das natürliche haptische Erfahrungsgeschehen auf, in dem Menschen sich selbst und ihre Welt begreifen. 

Solche Erfahrungen, selbst allerfrüheste, speichern sich und prägen den individuellen Bewegungsausdruck. Jedes Hinwenden und Berühren des Tonfeldes enthält und wiederholt die biographisch erworbene Weise, jeglichem Gegenüber - also "der Welt" zu begegnen und mit ihr in Beziehung zu treten.

"Bewegung wird Gestalt" ist ein Schlüsselsatz dieser Methode. Was sich als Bewegungsgestalt im Ton abbildet, kann auch über die Bewegung wieder aufgenommen und im Prozessverlauf weiter entwickelt und verändert werden.

Die Arbeit am Tonfeld ist nicht symptomorientiert, sondern entwicklungsorientiert. Im Mittelpunkt steht nicht die jeweilige Problematik oder Krise, sondern die Möglichkeit, über die eigene Bewegung neue Antworten und Lösungen zu finden.

Die Arbeit am Tonfeld wurde 1972 von Prof. Heinz Deuser begründet und über die Jahre kontinuierlich weiter entwickelt.

Ich möchte Ihnen durch meinem Vortrag gerne den Haptischen Sinn näher bringen. Die Optik und die Akustik sind uns ja bekannter - die Haptik führt leider ein stiefmütterliches Dasein und das obwohl sie von Anbeginn unseres Seins die Grundlage unserer Beziehungs- und Wahrnehmungsmuster bildet.

Der zentrale Schlüssel für Bewusstseinsbildung ist aus unserer Sicht das haptische System. Haptik ist der Handlungsvorgang durch den wir uns mit unseren Händen wahrnehmend äußern und orientieren.

Die Haptik ist die Art und Weise WIE wir das, was uns begegnet, berühren und begreifen, WIE wir uns verwirklichen und gestalten. Im Material Ton z.B. formen, graben, spüren, lauschen, finden, erbauen, zerstören unsere Hände nach den Regeln der Haptik.

Was sollen, dürfen, können, müssen oder wollen wir tun bei dem was uns berührt und worin wir berührt sind?

Dieser Frage werden wir an diesem Abend gemeinsam nachgehen, theoretisch ebenso wie praktisch, mit einfachen Übungen am Tonfeld, damit jede/r selbst erfahren und erleben kann, was mit den Leitsätzen der Methode Arbeit am Tonfeld® gemeint ist: Wie wir greifen so begreifen wir - Wie wir berühren so sind wir berührt - Bewegung wird Gestalt!

Ich freue mich auf einen Interaktiven Austausch und einen ergreifenden Abend!

Im Anschluss an den Vortrag wird es ausreichend Zeit und Raum für Fragen und Austausch geben.

Der Vortrag richtet sich an Eltern und LehrerInnen, ErgotherapeutInnen, KörpertherapeutInnen, Feldenkreisbegeisterte, PädagogInnen, PsychologInnen, SozialantropologInnen und generell an alle Menschen, die sich für das Menschliche, Selbsterfahrung und Bewusstseinsentwicklung interessieren.

Hintergrundbezüge meines Vortrags:
Prof. Heinz Deuser, Donald Winnicott, Ken Wilber, Jean Ayres, Erik Erikson, Jean Piaget, C.G Jung.

www.tonfeld.de

www.tonfeldverein.at

www.tonfeld.at

Earlier Event: September 18
SOLIDARITY QUARTETT
Later Event: October 6
FILZ WAND BILDER VON ANDREA LEHMANN