Warum das Österreichische Institut für haptische Gestaltbildung in Cooperation mit dem Tonfeldverein Österreich diese Filmreihe präsentieren:

Die Filme veranschaulichen, wie früh unsere Prägungen in uns angelegt sind, und geben ausführliche Hintergrundinformationen für unser prozessorientiertes Arbeiten.

Die Erfahrungen aus der vorsprachlichen Zeit sind dem „sprachlich-orientierten ICH“ nicht unmittelbar zugänglich. Diese Erfahrungen leben in Körpererinnerungen, Empfindungen, Traumbildern, Gefühlen, bestimmten Verhaltensweisen, Empfindlichkeiten fort. Früheste Erfahrungen können sich ins Jetzt-Erleben durchpausen, sodass sie unmittelbar erkennbar sind, wenn man um die Zusammenhänge weiß.

Eine diplomierte Tonfeldbegleiterin kennt diese Zusammenhänge. Der am Tonfeld arbeitende Mensch hat die Möglichkeit, in seine eigene Geschichte hineinzutreten und diese über die Bewegung neu zu organisieren.

Arbeit am Tonfeldâ ist eine integrative, ganzheitliche Methode zur Förderung eigener Potentiale und zur Persönlichkeitsstärkung.

Wie immer unser biografischer Aufbau in unserer Lebenserfahrung war, wie immer unsere biografische Situation uns geformt hat, wir können jederzeit in unsere eigene EVOLUTION einsteigen und die einmal verankerte Bewegung neu formieren mittels der HAPTIK. Die Führung in dieser Prozessarbeit ist also der haptische Sinn.             

Darunter versteht man die Organisation der Bewegung, die ihren Ausdruck findet durch den Gestus der Hände.

Mit dem haptischen Sinn erfassen wir die Organisation und Synchronisation unserer Nahsinnenbewegung (Haut / Gleichgewicht / Tiefensensibilität) im Zusammenspiel von neuronaler Weiterleitung zum Gehirn und dort stattfindender Informationsverarbeitung.

Bewegung erfährt eine Neuorganisation: neue Bewegung>  neues Bewusstsein.

Dies äußert sich in einer Neukodierung unseres sozialen Verhaltens.

©Österreichisches Institut für haptische Gestaltbildung: Gerhild Tschachler-Nagy